Informationen für die Berufsausbildung einer Zahnmedizinischen Fachangestellten

+++ Aktuell: Blockunterricht für ZFAs ab 2021/22 +++

Die Beschulung der auszubildenden ZFAs wird neu geregelt. Dies gab das Sächsische Staatsministerium für Kultus bekannt. Die Neuregelungen im
Überblick:
  • Ab dem Ausbildungsjahr 2021/22 wird die Beschulung an den sächsischen Berufsschulen auf das Blockunterricht-Modell umgestellt (§ 17 Absatz 4 Berufsschulordnung); ZFA-Azubis werden dann für durchgängige Wochen entweder in der Ausbildungspraxis oder in der Berufsschule ausgebildet.
  • Die Aufteilung der Wochen wird von der jeweils zuständigen Berufsschule vor Beginn des Ausbildungsjahres 2021/22 festgelegt und bekanntgegeben. 
  • Derzeit laufende Ausbildungsverhältnisse sind damit bei regulärer Ausbildungsdauer von drei Jahren von der Einführung des Blockunterrichts nicht betroffen.

 


Alle ausbildenden Zahnärzte werden schriftlich von der Regelung informiert. Sie stellen einen Ausbildungsplatz zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellten zur Verfügung?
Die Landeszahnä­rztekammer Sachsen ist dabei Ihr Partner!

Praxen, die den Informationsflyer „Ausbildungsberuf ZFA“ zum Auslegen für die Patienten verwenden möchten, können diesen im Ressort Ausbildung der LZK Sachsen bestellen:

Telefon 0351 8066-250; -251; -252
E-Mail: ­­wagner@lzk-sachsen.de

Wenn Sie einen konkreten Bewerber/eine Bewerberin gefunden haben, setzen­ Sie sich bitte mit der Landeszahnärztekammer Sachsen, Ressort Ausbildung Tel.0351/8066250 (Frau Hummel) in Verbindung. Sie erhalten alle Ausbildungsunterlagen (3 Ausbildungsverträge, Antrag auf Eintragung in das Ausbildungsregister, Schulanmeldung, Betrieblicher Ausbildungsplan) sowie die für Sie notwendigen Informationen (Schulstandorte, Urlaubsansprüche etc.) von der LZK.

Beachten Sie bitte, dass bei minderjährigen AZUBIS ein Gesundheitszeugnis nach § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz vorgelegt werden muss und alle Sorgeberechtigten die Ausbildungsverträge unterschreiben.

Bei einer BAG bzw. ÜBAG sind alle zahnärztlichen Vertragspartner zur Unterzeichnung der Ausbildungsverträge verpflichtet.

Die vollständig ausgefüllten Unterlagen senden Sie bitte an die Landeszahnärztekammer zurück (Schulanmeldung bitte direkt an das BSZ senden). Sie erhalten dann den Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) sowie die Karte für die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung (G42) der/des künftigen AZUBIS. Zu dieser Untersuchung sind alle Auszubildenden verpflichtet. Dem Auszubildenden dürfen keine Kosten entstehen.

Die dreijährige Ausbildung erfolgt im dualen System, d.h. sowohl in der Zahnarztpraxis als auch in der Berufsschule. Die theoretische Berufsausbildung findet in Sachsen in den Berufsschulzentren Dresden, Görlitz, Leipzig, Oelsnitz/Erzg. und Zwickau statt.

Die/der ausbildende Zahnärztin/Zahnarzt zahlt eine Ausbildungsvergütung. Diese beträgt für neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2016.

im 1. Ausbildungsjahr 600,- €
im 2. Ausbildungsjahr 650,- €
und im 3. Ausbildungsjahr 750,- €.

Das Ausbildungsjahr beginnt in Sachsen am 01.08., der Berufsschulbeginn richtet sich nach den Ferienzeitenregelungen in Sachsen.

Für Ausbilder/innen und an der Ausbildung interessierte Zahnärzte/innen bietet die Landeszahnärztekammer in Zusammenarbeit mit den Berufsschulzentren Informationsveranstaltungen an.
Termine Infoveranstaltungen
BSZ Görlitz
BSZ Zwickau
BSZ Leipzig
BSZ Dresden
BSZ Oelsnitz

Kontakt

LZK Sachsen
Tel.: 0351 - 806 62 40
Fax: 0351 - 806 62 41
Schreiben Sie eine E-Mail

Stand: 19. Juli 2019